Lyrik 1: Rotwein und Nüsse

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Und die Fenster von unsichtbarer

Flut gereinigt,

die Abwesenheit von Schmerz,

die gleiche alte Geschichte,

lyrisch verscherzt,

 

manche maßen sich gar an,

Menschen zu sein,

ein verzeihlicher Irrtum

von Rotwein und Nüssen,

 

und ein aufmunterndes Wort,

ohne Absicht in den Raum gestellt,

wie der Elefant aus Gips,

der den Staub einfängt,

 

und wir blicken in die Fenster,

wir rinnen das Glas entlang,

mit salzigen Händen tasten wir

über den Tisch hin,

 

reichen einander die Rüssel

über Stock und Stein hinweg

 

Von Anonymous

 

4 Gedanken zu “Lyrik 1: Rotwein und Nüsse

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